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_initial situation / excavation / new buildingI concept schemes
 
 
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Competition EU-weiter, offener, zweistufiger Realisierungswettbewerb
Category Healthiness
Client Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau
Budget 19.000.000 Euro
Area 9.206,22 m2
Location Josefhof. Graz. Austria
Year 2014
   
   
   
_TEXT deutsch  


Der Josefhof mit seinem derzeitigen Bestand dient als Einrichtung der Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau und wird als Kompetenzzentrum für stationäre Gesundheitsförderung und Prävention genutzt. Aufgrund der bautechnischen Beschaffenheit soll der Bestand saniert bzw. abgerissen und die bisherigen Funktionen in einem Neubau südlich der Zufahrtsstraße untergebracht werden.

Das Gebiet ist in eine ruhige Landschaft eingebettet und bietet direkte Sicht zum Grazer Hausberg Schöckl.Ziel ist es, den Neubau vollständig in die bestehende Landschaft zu integrieren und die vorgefundenen Sichtbeziehungen über die gesamte Landschaft zu erhalten und für die Bearbeitung des Entwurfes weiter zu stärken. Unterstützt wird dieser Aspekt durch die Topografie, die den Übergang zwischen der Zufahrtsstraße und der abfallenden Landschaft markiert.

Die abfallende Fläche ist das eigentliche Projektgebiet. Um das Gefühl der unmittelbaren Einbindung in die Natur und die Blickachsen  baulich umzusetzen, wird ein “versunkenes” Gebäude vorgeschlagen. Ein langgestreckter, schmaler Baukörper. Eine schlanke Scheibe, die auf Pilotis ruht. Im Inneren wirkt der Raum ruhig. Er ist in verschiedene Funktionsbereiche unterteilt, welche ein hohes Maß an Effektivität zulassen.Die vertikalen Erschließungskerne verbinden die unterschiedlichen Ebenen miteinander und vereinbaren privates und gemeinschaftliches Leben miteinander. Sie führen als Fluchtwege auch direkt in den Außenraum, wo sich angrenzend auch einige Räumlichkeiten für Nebennutzungen befinden. Durch Addition unterschiedlicher Teile des Programms wird ein komplex räumliches Netzwerk geschaffen. Das Ensemble verzahnt sich mit der Umgebung. Die Anordnung generiert eine geordnete, jedoch abwechslungsreiche Bebauungslandschaft. Die zueinander leicht versetzt angeordneten Geschosse ermöglichen es auf die verschiedenen Bedürfnisse des Programms einzugehen. Es entstehen unterschiedliche Räume sowie interessante visuelle Situationen. Um die umklammernde Topografie, die den Charakter der Anlage unterstreicht hervorzuheben, dienen Brücken als Verbindungselemente zwischen der Zufahrtsstraße und dem Neubau.

Das Gebäude ist als Einheit mit der umgebenden Landschaft konzipiert. Ein um das gesamte Gebäude befestigte Edelstahlnetz bildet die Gebäudeform und schafft so eine interessante vielschichtige Fassadenebene. Es handelt sich um ein amorphes Gebilde umhüllt mit Pflanzen. Natur und Architektur durchdringen sich gegenseitig. Ein vertikaler Garten entsteht. Pflanzen sind förderlich für das allgemeine Wohlbefinden.

Der Johannhof – Bauteil B - wird im Bestand saniert. Dabei soll der Dachboden ins Nutzungskonzept integriert und ausgebaut werden. Über einen umschlossenen Gang wird eine Verbindung zum Neubau hergestellt. Die bestehenden Außenanlagen werden erneuert und durch einen multifunktionalen Sportplatz ersetzt.

Der Außenraum wird laut Programm thematisch unterschiedlich behandelt und bringt so variantenreiche Situationen und ein vielfältiges Freizeitprogramm hervor. Zum Beispiel wird im südlichen Teil des Geländes ein Teich mit einer umlaufenden Finnenbahn angelegt. Auch bleibt die Grundmorphologie des abzureißenden Gebäudes erhalten und wird als Parkplatz erweitert und genutzt. Eine Verzahnung von Bebauung und Natur wird bewirkt. Eine Symbiose zwischen Natur, Mensch, zwischen Grün und Bebauung, zwischen Aktivität, Sport und Erholung. Der öffentliche Raum als Konzept der urbanen Vernetzung, welcher die Grenzen zwischen Öffentlichem, Privaten und Individuellen verschwimmen lässt. Es handelt es sich um ein Gebäude, welches die Fähigkeit, Natur, Topografie und Kultur nutzt und in das architektonische Projekt einfließen lässt.Architektur ist auf den Ort ausgerichtet, an dem sie entsteht.